Wie ist das Europäische Sprachenportfolio aufgebaut?

Alle Sprachenportfolios bestehen aus drei Teilen: dem Sprachenpass, der Sprachbiographie und dem Dossier.

  • Der Sprachenpass gibt einen Überblick über Kenntnisse und Erfahrungen in Sprachen und Kulturen sowie über Zertifikate und Bestätigungen.
  • Die Sprachbiographie dokumentiert den Kontakt mit Sprachen, die persönliche Auseinandersetzung mit dem Sprachenlernen und die kulturellen Erfahrungen. Sie enthält Checklisten für die Einschätzung der eigenen Sprachenkenntnisse, hilft, Ziele zu setzen, und regt zum Nachdenken über das eigene Sprachenlernen an.
  • Das Dossier sammelt persönliche Arbeiten und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie jemand die Sprachen benutzt und lernt. Es kann als Arbeitsdossier oder als Präsentationsdossier benutzt werden.
Allen Europäischen Sprachenportfolios ist überdies gemeinsam, dass sie sich auf die Niveaus A1, A2, B1, B2, C1 und C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens beziehen, um Sprachkompetenzen zu beschreiben und einzustufen. In der Schweiz wurden für die feinere Beschreibung zusätzlich die Zwischenniveaus A1.1., A1.2. bis B1.2. entwickelt.